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Schulprogramm
Als unsere Schule im Jahre 1967
gegründet wurde, sollte sie einen Namen bekommen, der für Schüler und Lehrer
"Programm" sein konnte.
Aus einer Reihe von Vorschlägen einigte man sich auf den Namen
Geschwister
- Scholl - Schule
Wie
Sophie und Hans Scholl damals sollen junge Menschen auch heute
· nicht kritiklos Meinungen
übernehmen,
· nicht blind Führernaturen
oder negativen Strömungen folgen,
sondern erkennen,
dass es auch heute nicht nur möglich, sondern notwendig ist, in bestimmten Fällen
gewaltfrei Widerstand zu leisten (z.B. auch manchmal im Klassenverband).
In den mehr als 40 Jahren täglicher Unterrichts-
und Erziehungsarbeit haben sich viele Dinge zu einem festen Bestandteil des
Erscheinungsbildes unserer Schule entwickelt.
Das vorliegende Schulprogramm hat diese Besonderheiten unserer Schule
aufgegriffen, zusammengestellt und reflektiert. Auf den folgenden Seiten können
Sie sich einen Eindruck unseres Schullebens , d.h. der von Schülern, Lehrern
und Eltern gemeinsam erbrachten Arbeit verschaffen.
Unser Schulprogramm gliedert sich in
folgende Bereiche:
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Katholische Schule
Unsere Schule wurde 1967 als
katholische Hauptschule gegründet. Sie trägt neben dem Namen
„Geschwister-Scholl-Schule“ die Bezeichnung:
„Katholische
Hauptschule der Stadt Geldern“
Diese
Bezeichnung prägt auch zukünftig
das Schulleben, welches sich in Folgendem zeigt:
- Die
Schulzeit beginnt mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche in Veert und
endet mit einem meist ökomenischen Gottesdienst in einer der Gelderner
Pfarrgemeinden, aus der unsere SchülerInnen kommen.
- Die
Schule bietet „nur“ katholischen Religionsunterricht an. Alle Schülerinnen
und Schüler erklären sich bei Aufnahme in die Geschwister-Scholl-Schule
bereit, am Religionsunterricht teilzunehmen.
- Im
Religionsunterricht wird u.a. auf den kirchlichen Jahreskreis eingegangen.
Neben den großen christlichen Festen (z.B. Weihnachten, Ostern, Pfingsten)
werden auch die typisch katholischen Feste behandelt (z.B. Allerheiligen,
Fronleichnam).
- Die
„Tage religiöser Orientierung“ (TRO) sind ein wesentlicher Bestandteil
des Schullebens an der Geschwister-Scholl-Schule. Sie finden jeweils für 3
Tage im Michaels-Turm in Schaephuysen statt, und zwar für
die „neuen“ SchülerInnen der 5. Schuljahre und für die SchülerInnen der 8. Schuljahre.
In
der Advents- und Fastenzeit werden Meditationen angeboten.
- In
allen Schulräumen hängt ein Kreuz, welches die christliche
Grundorientierung unserer Schule deutlich macht.
- Vor
Beginn des Unterrichts wird in allen Klassen ein Gebet gesprochen.
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Unterrichtsprinzipien
Fördermaßnahmen
und Differenzierung
Alle Schülerinnen und Schüler werden
je nach Leistungsstand und ihren
individuellen Bedürfnissen gefördert. Schüler aus Zuwanderfamilien erhalten
3-5 Stunden zusätzlichen Deutschunterricht.
In Klasse 9 erhalten die SchülerInnen, die die Qualifikation für die Klasse
10B erreichen wollen, zusätzliche Förderung in den Fächern Englisch und
Mathematik. (Dies kann jedoch nur durchgeführt werden, wenn dafür
Lehrerstunden zur Verfügung stehen.)
Die stattfindende BINNENDIFFERENZIERUNG erfolgt zum Teil durch freie Formen der
Arbeit und hilft so den Schülern, eigene Defizite zu erkennen und diese
selbstständig aufzuarbeiten. Partnerarbeit, Gruppenarbeit und das Helfersystem
in der Klasse fördern das Sozialverhalten.
Lehrerteams sprechen in Stufenkonferenzen die Lerninhalte, Projekte usw.
ab.
Da wir das Arbeiten in Projekten für notwendig halten, wird in jeder Klasse ein
Projekt pro Halbjahr durchgeführt.
Dazu sind „Projektstunden“ im Stundenplan vorgesehen, und zwar
in 7. / 8. Schuljahr: 2 Unterrichtsstunden jeweils zusammenhängend
in 9 /10. Schuljahr: 4 Unterrichtsstunden an einem Wochentag
In
den Klassen 5 und 6 werden 2 Unterrichtsstunden für die freien Arbeitsformen
eingeplant.
In Fach- und Jahrgangsstufenkonferenzen
werden Projekte, Lerninhalte, Minimalpläne, Freiarbeit usw. abgesprochen. Dabei
ist die Mitwirkung der Eltern ein für uns wichtiger Aspekt.
Lehrerteams
Innerhalb bestimmter Lehrerteams wird das Betriebspraktikum vorbereitet und durchgeführt.
Wechselnde Teams übernehmen die Aufgabe, Schulfeste und Projektwochen zu
organisieren.
Projekt-
und handlungsorientiertes Arbeiten
Ziel ist es, Teile des Unterrichts durch fächerübergreifende Projekte abzudecken.
Die Vorbereitungen hierfür erfolgen in
den regelmäßig stattfindenden Jahrgangsstufenkonferenzen.
Beispielsweise wird die Klassenfahrt nach Ameland fächerübergreifend vorbereitet.
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Soziales Lernen
Wir vermitteln den Schülern
Gemeinschaftserlebnisse unterschiedlichster Art, um ihnen zu zeigen, wie wichtig
soziales Verhalten für ihr zukünftiges persönliches und berufliches Leben
ist. Zum
sozialen Verhalten gehören Verantwortungsgefühl, Rücksichtnahme,
Selbstbewusstsein und gute Umgangsformen.
Zu den bei uns angebotenen
Gemeinschaftserlebnissen gehören
- der
fünfjährige Klassenverband mit demselben Klassenlehrer
Der persönliche Bezug zwischen Lehrer und Schüler ist an der Hauptschule
besonders wichtig und wirkt sich positiv auf das Lernklima aus. Dadurch
entsteht auch eine größere pädagogische Freiheit bezüglich der
Organisation von Projekten bzw. fächerübergreifendem Unterricht.
- die
Tage religiöser Orientierung im 5. Schuljahr
Hierbei besteht ganz intensiv für jeden Schüler die Möglichkeit, sich in
die Klassengemeinschaft einzufinden. Zudem stehen die Tage unter dem Motto
„Ich bin ich“ – ein Persönlichkeitsstärkungsprogramm, das jedem Schüler
nach dem Schulwechsel und in der neuen Klassengemeinschaft gut tut.
- die
Tage religiöser Orientierung im 8. Schuljahr
Der Klassenverband befindet sich am Ende der Schulzeit kurz vor der Auflösung,
jeder Schüler steht davor, sich für neue Wege zu entscheiden, beruflich
und privat. Dies greifen die Tagungsleiter unter dem Motto:
„Wer bin ich?“ auf und tragen dazu bei, dass die Jugendlichen
selbstbewusst daran gehen können, ihre Zukunft zu gestalten.
- die
Klassenfahrten
Jede Klassenfahrt stärkt die Gemeinschaft in der Klasse. Zudem kann jeder
Schüler lernen, sich in der Gruppe, die mehrere Tage gemeinsam unterwegs
ist, sozial zu verhalten. Das Gemeinschaftsgefühl, das auf jeder
Klassenfahrt gestärkt wird und zunimmt, fördert jedoch auch das Leben und
Lernen im Schulalltag.
Auf Klassenfahrten lernen die Schüler neue geografische Regionen und die
Lebensbedingungen der dort lebenden Menschen kennen. Neben den in der Schule
projektartig erarbeiteten Reisevorbereitungen stehen nach der Fahrt
Nachbereitungen an, die in vielen Fächern aufgegriffen werden.
- die
Projektwochen
Projektwochen finden im Wechsel mit einem Schulfest o.ä. alle 2 Jahre
statt. Die Projekte werden jahrgangsübergreifend organisiert, jede
Projektgruppe teilt ihre Zeit flexibel und individuell ein. Am Ende der
Projektwoche wird den Gruppen Gelegenheit gegeben, ihre Arbeitsergebnisse zu
präsentieren (Vorführungen, Plakatwände, Filme, Bilder, Produkte
usw.)
- die
Elternabende
Elternabende (oder Elternstammtische) sind eine gute Möglichkeit, außer am
Elternsprechtag oder an anderen schulischen Terminen in ungezwungener
Atmosphäre persönlich den Kontakt zwischen Eltern und Lehrern zu vertiefen.
- die
Abschlussfeiern
Die Übergabe der Abschlusszeugnisse erfolgt in einem festlichen Rahmen. Zunächst
findet ein Abschlussgottesdienst statt, daran schließt sich die
Abschlussfeier in einem Saal an. Die Gestaltung der Einladungsskarte, des
Gottesdienstes und der Abschlussfeier liegt in den Händen der 10. Klassen
und ihrer Klassenlehrer.
Alle
diese Gemeinschaftserlebnisse sollen den Schülern die Möglichkeit geben, sich
gegenseitig von verschiedenen Seiten kennen zu lernen und zu verstehen. Dabei
wird gleichzeitig Gemeinschaftsfähigkeit erlernt und als positiv erfahren, um
später im Berufsleben bestehen zu können und im Privatleben nicht zu
vereinsamen.
Damit die Erziehung zum guten sozialen Verhalten optimal gedeihen kann, hält
der Klassenlehrer ständig Kontakt zu den Fachlehrern und zu den Eltern. Gelingt
die Erziehung zum guten sozialen Verhalten nicht wie gewünscht, bringt der
Klassenlehrer dies in der Lehrerkonferenz bzw. Klassenkonferenz zur Beratung
vor.
Voraussetzung
für solch eine fruchtbare Arbeit ist jedoch auch ein tolerantes Kollegium, das
bereit ist zusammenzuarbeiten. Dazu brauchen auch die Kollegen positive
Gemeinschaftserlebnisse, wie z.B. Kollegiumsausflüge, gemeinsame Feste und
Fortbildungen.
Um das Sozialverhalten der Schüler zu fördern, nehmen die Kollegen und
Kolleginnen sich Folgendes vor:
- Sie
wollen jeden Schüler als Menschen akzeptieren und ernst nehmen.
- Sie
wollen die Kommunikationsmöglichkeiten in der Klasse fördern, z.B. durch
Gespräche, Spiele usw.
- Sie
versuchen das Selbstbewusstsein der Schüler zu stärken.
- Sie
gestalten den Klassenraum positiv.
- Sie
zeigen ständige Gesprächsbereitschaft mit jedem Schüler, dies ist
besonders wichtig bei ersten Anzeichen von Fehlentwicklungen.
- Sie
setzen neben den freieren Formen der Unterrichtsarbeit wie „Freiarbeit“ oder Projektarbeit auch den Frontalunterricht
ein.
- Sie
arbeiten in der Klasse in wechselnden Gruppen.
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Schüleraustausch
Mehr als 25 Jahren pflegte unsere
Schule ihren Austausch mit der John-Mason-School in Abingdon/England.
Wir waren und sind noch der Meinung, dass in Anbetracht des europäischen Denkens ein Austausch
mit einem englischsprachigen Land von großer Bedeutung ist. Sprachliche Förderung,
aber auch die Erziehung zu Toleranz und Weltoffenheit sind uns sehr
wichtig. Trotz hin und wieder auftretender Schwierigkeiten waren in Geldern und Abingdon
stets Familien bereit, die Kinder aufzunehmen und sie direkt am Leben und den
Gebräuchen des Gastgeberlandes teilhaben zu lassen. Auf diese Weise sind auch
schon lang andauernde Freundschaften entstanden. Doch leider sahen sich unsere englischen Partner nicht mehr in der Lage, den Austausch weiter zu führen. Daher musste dieses prägende Teil unserer Schultradition schweren Herzens aufgegeben werden.Um trotzdem die Möglichkeit zum Kennenlernen der englischen Lebensart zu geben, werden für die 8. Klassen Mehrtagesfahrten nach London angeboten und durchgeführt.
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Friedenserziehung in Ysselsteyn
In
Ysselsteyn/Niederlande befindet sich ein deutscher Soldatenfriedhof mit 32 000 Gräbern. Seit etwa 1985 fahren
die Schüler und Schülerinnen der 10. Schuljahre dorthin, um das Gräberfeld zu pflegen.
Sie
erfahren dort an Ort und Stelle,
was Krieg bedeutet – nämlich Tod, Zerstörung, Feindschaft und lang anhaltende Vorurteile zwischen Menschen verschiedener Länder.
Unsere Schülerinnen und Schüler werden auf diese Weise praktisch zum Frieden erzogen und erhalten zusätzlich
Hintergrundinformationen durch den
Besuch des Kriegsmuseums in Overloon und die
pädagogische Begleitung in der Jugendbegegnungsstätte in Ysselsteyn.
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Berufswahlvorbereitung
Die Praktika
Die Geschwister-Scholl-Schule führte seit Bestehen der Schule in den Klassen 8, 9 und 10 mehrwöchige Schüler–Betriebspraktika durch. Die Dauer des Praktikums
betrug meist drei Wochen.
Mittlerweile dürfen diese Praktika nur noch in den Klassen 9 und 10 durchgeführt werden. Daher sind im 9. Schuljahr 2 jeweils 14-tägige Praktika und im 10. Schuljahr ein auch 14-tägiges Praktikum eingerichtet.
Die
Schülerinnen und Schüler lernen während des Praktikums, dass jeder Beruf
bestimmte geistige, körperliche und soziale Fähigkeiten erfordert. Es werden
Impulse für das schulische Weiterlernen, z.B. das Erreichen eines Abschlusses,
und Einblicke in die Betriebsabläufe gegeben. Das Praktikum bietet den SchülerInnen
die Möglichkeit, sich im Betrieb zu bewähren. Häufig ergibt sich auch dadurch
die Chance einen Ausbildungsplatz zu bekommen.
Betriebsbesichtigungen
Zur Vorbereitung
auf die Berufs- und Arbeitswelt lernen die Schüler durch Betriebsbesichtigungen
verschiedene Firmen und Einrichtungen kennen. Die Schule unterstützt diese Maßnahmen
besonders für die Klassen 9 und 10 (Berufsberatung, BIZ, Bewerbertraining, Arbeitslehre).
Die
SchülerInnen erwerben ab Klasse 7 im Fachbereich Arbeitslehre (dazu gehören
die Fächer Arbeitslehre-Wirtschaft, Arbeitslehre-Technik und
Arbeitslehre-Hauswirtschaft) Grundfertigkeiten und Grundkenntnisse und arbeiten
in Projekten, z.B. Planspiel Börse.
In den Klassen 10A gehört dieser Fachbereich Arbeitslehre zur Fächergruppe I.
(Hauptfach).
Fachkräfte des Arbeitsamtes und Vertreter ortsansässiger Firmen (Sparkasse,
Volksbank, Versicherungen usw.) helfen, unsere SchülerInnen in Einzelberatung
und im Klassenrahmen fächerübergreifend auf die Bewerbung bei Firmen „fit“
zu machen.
Lehrer des Berufskollegs informieren im Laufe des Schuljahres die Entlassschüler
über Bildungs- und Ausbildungswege am Berufskolleg.
Fachkräfte des Arbeitsamtes stehen an Elternsprechtagen für Einzelberatungen zur Verfügung.
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Schulfahrten
Ein-
oder mehrtägige Schulfahrten sind ein fester Bestandteil unserer Erziehungs-
und Bildungsarbeit. Diese Fahrten werden in den einzelnen Jahrgängen im
Unterricht in verschiedenen Fächern oder auch als fächerübergreifendes Projekt vorbereitet und anschließend
ausgewertet.
Keiner Schülerin bzw. keinem Schüler wird die Teilnahme an den Fahrten auf
Grund finanzieller Probleme verwehrt. Vielmehr wird dann auf Antrag ein Zuschuss
zu den Reisekosten gewährt.Im
Laufe der Jahre hat sich an unserer Schule folgender Rahmenplan entwickelt:
Jahrgangsstufe
5/6
Neben den „Tagen religiöser Orientierung“ in Klasse 5 werden einzelne
Wandertage durchgeführt. Sie dienen dem gegenseitigen Kennenlernen von
Schülern und Lehrern sowie der
Stärkung des Gefühls der Zusammengehörigkeit der Klasse.
In Klasse 6 können diese einzelnen Wandertage auch zu einem dreitägigen
Aufenthalt in einer Jugendherberge o.ä. in Schulortnähe zusammengefasst
werden.
Jahrgang
7
In diesem Jahrgang findet die erste längere Schulfahrt statt. In den
5 oder 6 Tagen lernen die Schüler Land und Leute und den Lebensraum „Meer“ kennen.
Seit mehr als 20 Jahren
geht diese Fahrt meist auf die niederländische Insel Ameland. Doch auch Ziele an der deutschen Nordseeküste vermitteln den SchülerInnen die angestrebten Erkenntnisse.
Außerdem erfahren viele zum ersten Mal das Zusammensein mit einer größeren
Gruppe über einen längeren Zeitraum. Sie lernen dabei Rücksicht zu nehmen und
Verantwortung für bestimmte Bereiche zu tragen.
Jahrgang
8
Der Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Abingdon findet leider nicht mehr statt. Stattdessen wird für diese Jahrgangsstufe eine mehrtägige London-Fahrt angeboten. Die Teilnahme ist freiwillig.
Darüber hinaus sind nur einzelne Wandertage zu Zielen, die sich aus dem
Unterricht heraus ergeben, vorgesehen.
Jahrgang 9
In diesem Jahrgang, der für die Schüler der letzte in der bisherigen
Klassengemeinschaft ist, lernen sie einen weiteren Lebensraum, nämlich das Gebirge, näher kennen. Im
Rahmen einer mehrtägigen Fahrt z.B. nach Tirol in Österreich gewinnen sie
Eindrücke vom Leben in dieser Region. In Verbindung mit der Fahrt in Klasse 7 werden
ihnen die Unterschiede zu ihrem eigenen Lebensumfeld verdeutlicht.
Jahrgang 10
Im 10. Schuljahr kann neben der Friedensarbeit in IJsselsteijn eine Abschlussfahrt projektmäßig geplant und
durchgeführt werden.
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Beratung von Schülern und Eltern
Die Beratung der
Schüler und ihrer Erziehungsberechtigten ist Hauptaufgabe der Klassenlehrer.
Sie stehen den Schülern nicht nur für ihre Schullaufbahn beratend zur Seite,
sondern helfen ihnen auch bei der Wahl und Beschaffung einer Ausbildungsmöglichkeit
nach dem Besuch unserer Schule.Zweimal
im Schuljahr findet ein Elternsprechtag statt. An einem Tag im November und März
können die Erziehungsberechtigten rechtzeitig vor der nächsten Zeugnisausgabe
alle schulischen Belange mit den Klassen- und Fachlehrern besprechen. Der
Elternsprechtag beginnt morgens und endet am frühen Abend, so dass auch berufstätigen
Erziehungsberechtigten die Möglichkeit haben daran teilzunehmen. Traditionell
bietet die SV an den Elternsprechtagen in der Eingangshalle und auf den Fluren
Kaffee und belegte Brötchen an.
Die
Berufsberatung gliedert sich in drei Teile:
a) Die Klassen- und Fachlehrer führen die
Schullaufbahnberatung durch. Hier erläutern sie die schulischen Möglichkeiten
in der Sekundarstufe I und geben Hilfen bei den Übergängen in die
Sekundarstufe II.
b) Regelmäßig kommen Mitarbeiter vom Arbeitsamt, vornehmlich in die
Klassen 8 – 10. Sie stellen Berufsfelder vor und zeigen die
Ausbildungssituation im Gelderner Raum auf.
c) Begleitend und unterstützend führt der Berufsfindungsberater
Einzelgespräche mit allen SchülerInnen. In konkreten Fällen werden Kontakte
mit Ausbildungsbetrieben hergestellt und die Bewerbung bis hin zum
Vorstellungsgespräch begleitet.
In
Zusammenarbeit mit AOK, BARMER u.a.
werden Situationen beim Vorstellungsgespräch sowie bei den Einstellungstests
simuliert und dabei praxisnah in Form von Rollenspielen dargelegt, erprobt und
kritisch ausgewertet. Im
Deutschunterricht wird gründlich an den formalen und inhaltlichen
Gesichtspunkten der Bewerbung gearbeitet. Dabei können die Unterlagen der außerschulischen
Organisationen in den Unterricht einbezogen werden.
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Qualitätssicherung in der Schule
Durch
gemeinsame Absprachen, die an unserer Schule schon seit vielen Jahren in den Jahrgängen und Fachkonferenzen getroffen werden, wird gewährleistet,
dass die Anforderungen in den schriftlichen Arbeiten dem in den Fachkonferenzen erarbeiteten Standard entsprechen. Kolleginnen
und Kollegen sprechen die Arbeiten ab, stellen sie evtl. gemeinsam auf, legen
den Bewertungsschlüssel gemeinsam fest und schreiben die Arbeiten – wenn möglich
– zur gleichen Zeit.
Eine
weitere Maßnahme zur Qualitätssicherung sind die Parallelarbeiten jeweils im
zweiten Halbjahr in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch in den Klassen
7 und 10. Diese Arbeiten werden entweder innerhalb der Schule in der
entsprechenden Stufe oder mit einer Nachbarschule abgesprochen, aufgestellt,
korrigiert und bewertet.
Dabei wird im Einzelnen auf Folgendes Wert gelegt:
- Inhaltliche Absprachen bei Klassenarbeiten in Parallelklassen und -kursen
- Anwendung gleicher Maßstäbe bei der Leistungsbemessung und –beurteilung
- Gelegentlich gemeinsame Korrektur von Klassenarbeiten einer Jahrgangsstufe
- Festlegung von Bewertungskriterien, Gewichtung der einzelnen Aufgaben und
Aufgabenteile.
- Analyse
der Arbeitsergebnisse
- Anlegen von Aufgabensammlungen
für alle Jahrgänge
- Erstellen und Sammeln von Musterarbeiten
- Erarbeiten verbindlicher Stoffpläne auf Grundlage der Richtlinien und Lehrpläne
- Einsatz der Neuen Medien im
„täglichen“ Unterricht
- Zusammenarbeit mit anderen Schulen
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