Geschwister-Scholl-Schule Geldern
 
 

 

 

 

 


November 2018


02

Das letzte Jahr der Geschwister-Scholl-Schule läuft!

Trotzdem – oder gerade deswegen – finden in dieser Zeit verschiedene Projekte statt, mit denen unsere Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrerinnen und Lehrer die Bedeutung der Leitgedanken unserer Schule nach außen tragen.

Der November stand unter dem ersten Leitgedanken, der auf dem Poster zu sehen ist:

Der Besuch am Grab der ehemaligen Kollegin Gaby Pingen auf dem Veerter Friedhof sowie das ausführliche Gespräch der Klassen mit Paul van der Voet, dem Vater von der 2005 verstorbenen Schülerin Kathrin, machten deutlich, wie wertvoll die Erinnerung ist. Aber vor allem das Gespräch mit Herrn van der Voet zeigte den Jugendlichen auf, dass es von enormer Wichtigkeit ist, sein heutiges Leben zu gestalten und zu genießen. Wer immer nur abwartet nach dem Motto „Das wird schon noch, kann ich ja immer noch mal machen“, wird unter Umständen vom Schicksal eines Anderen belehrt.

Unter diesem Aspekt kann man die Backaktion Anfang Dezember sehen. Schülerinnen und Schüler der 10B1 backten mit ihrer Klassenlehrerin Frau Tabke eine große Anzahl von Weckmännern, die an die vielen helfenden Hände an unserer Schule, die nicht immer zu sehen sind, verteilt wurden. Aber auch die MitschülerInnen der anderen Klassen wurden mit einem Weckmann bedacht.

Dieser Leitgedanke passt zum großen Adventsprojekt, das von der Religionsfachschaft angeregt, geplant und mit Unterstützung von Lehrern, Sekretärin, Sozialpädagogin und nicht zuletzt den Schülerinnen und Schülern durchgeführt wurde.

Etwa 800 rote Tüten wurden mit der Botschaft „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden den Menschen auf Erden“ in wundervoller Handschrift versehen. Anschließend kamen in alle Tüten Dinge, die zu Weihnachten gehören: Tannenzweige, goldene Kugeln, Glöckchen, Sternenstaub, Kerzen, Zimtstangen, Sternanis…

Aber das wichtigste Geschenk war der Engel, der jeder Tüte beigelegt war.

Einige Schülerinnen und Schüler hatten Linolschnitte mit Engelmotiven hergestellt. Die Veerter Künstlerin
Rosa Gabriel war von diesem Vorhaben so begeistert, dass sie nicht lange überlegte und ihre
Schaffenskraft einbringen wollte. In tagelangem Wirken schuf sie ganze Heerscharen von
Engeldrucken. Ihre Kunstfertigkeit auf diesem Gebiet führte dazu, dass jedes Engelbild zu einem Unikat wurde.
Frau Gabriel sei hier nochmals ein herzliches DANKE gesagt!

 

 

Was geschah nun mit den „Wundertüten“? Am 3. Adventssonntag wurden sie nach den Gottesdiensten in der St. Martini-Kirche Veert sowie in der evangelischen Heilig-Geist-Kirche an die Gottesdienstbesucher verteilt. In den Predigten wurde bereits auf das Projekt hingewiesen, so dass die Kirchgänger gespannt nach der Messe nach draußen gingen, wo sie von Schülern und Lehrerinnen bzw. unserer Sozialpädagogin mit den Tüten erwartet wurden.

Aber auch die Kollegien der Schulen, die stets eng mit uns zusammengearbeitet haben, wurden mit dem Weihnachtsgruß unserer Geschwister-Scholl-Schule überrascht. Frau Weber überbrachte die Grußtüten auch dem Hospiz in Wetten, Frau Rotthoff den Mitarbeitern beim städtischen Schulamt und Herr Scholten den noch verbliebenen Schulleitern der Hauptschulen im Kreis Kleve bei einer Dienstbesprechung mit der Schulamtsdirektorin Frau Platzen.

Nicht zuletzt erhielten auch alle Schülerinnen und Schüler sowie alle an unserer Schule Tätigen eine der Weihnachtstüten.

Das auf der Startseite abgebildete, vor gut 10 Jahren entstandene Plakat hat auch in unserem letzten Jahr nichts an Wichtigkeit für unser Schulleben eingebüßt. Die weiteren Projekte, die bereits gedanklich reifen, werden die Leitsätze aufgreifen und in die heutige Situation übertragen.

 

Zum Ende dieses Jahres wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und
alles Gute für das neue Jahr 2019!

 

Mit viel Schwung wollen wir dann die letzten Monate bis zur Entlassung der Schülerinnen und Schüler am 28.06.2019 in Angriff nehmen.

 

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